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annette

unregistriert

1

Montag, 19. August 2002, 17:50

Meßmethode / Umkehrosmose

Liebes Wasser-Team,

ich interessiere mich für eine Umkehrosmose-Wasseranlage.

Bei mit zuhause war jemand, der mir die Funktion eines Gerätes vorgeführt hat.
Um mir die schlechte Wasserqualität zu demonstrieren, wurde in gewöhnliches Leitungswasser eine Art Tauchsieder gegeben (2 Metallstäbe), die unter Strom gesetzt wurden.
Nach einer Weile "verwandelte" sich Leitungswasser, Quellwasser und Volvic in eine braune stinkende Brühe.
Die gleiche "Messung" mit dem Gerät in Umkehrosmosewasser ergab kein negatives Ergebnis.

Wir konnten nicht in Erfahrung bringen, was das Meßgerät genau durch den Strom und die beiden Metallstäbe im Wasser macht. Wieso sich das Wasser derart veränderte und das umkehrosmotisierte Wasser nicht.

Können Sie mir weiterhelfen?

Mit freundlichen Grüßen

annette
www.rohkostfreunde.de




IUV / ww

unregistriert

2

Dienstag, 20. August 2002, 13:37

Re: Meßmethode / Umkehrosmose

>Liebes Wasser-Team,
>
>ich interessiere mich für eine Umkehrosmose-Wasseranlage.
>
>Bei mit zuhause war jemand, der mir die Funktion eines Gerätes vorgeführt hat.
>Um mir die schlechte Wasserqualität zu demonstrieren, wurde in gewöhnliches Leitungswasser eine Art Tauchsieder gegeben (2 Metallstäbe), die unter Strom gesetzt wurden.
>Nach einer Weile "verwandelte" sich Leitungswasser, Quellwasser und Volvic in eine braune stinkende Brühe.

In der Regel gehört erheblich mehr dazu, ein Leitungswasser mit Trinkwasserqualität eine derartige "Brühe" zu verwandeln. Entweder beinhaltet ihr Leitungswasser ohnehin eine ganze Reihe von gelösten Stoffen, die durch elektrochemische und andere Verfahren ausgeflockt und dadurch sichtbar (und riechbar) gemacht werden, oder die von Ihnen beschriebene Methode enthielt zudem einen Chemikalieneinsatz (der möglicherweise nicht sichtbar war).

Eine Wasseranalyse in einem geeigneten Fachlabor kann diesbezüglich nähere und zuverlässigere Auskunft geben. Ein Membranverfahren, wie die Umkehrosmose, wird eine ganze Reihe von größeren Molekülen zurückhalten können. Dennoch wäre erst bei einem Vergleichstest mit ausssagekräftigen Analysenwerten eine Beurteilung möglich.

>Wir konnten nicht in Erfahrung bringen, was das Meßgerät genau durch den
>Strom und die beiden Metallstäbe im Wasser macht. Wieso sich das Wasser
>derart veränderte und das umkehrosmotisierte Wasser nicht.

Ein seriöser Anbieter wird Ihnen i.d.R. das erläutern und Ihnen die Gelegenheit zur eigenständigen unabhängigen Reproduktion des Versuchs geben.

Wir hoffen Ihnen mit diesen Angaben dienlich gewesen zu sein.

Ihr Wasser-Wissen-Team

annette

unregistriert

3

Dienstag, 20. August 2002, 14:02

Re: Meßmethode / Umkehrosmose

Danke für Ihre aufschlußreiche Antwort.

Gruß

annette

IUV/ww

unregistriert

4

Mittwoch, 21. August 2002, 16:13

Re: Meßmethode / Umkehrosmose

>>ich interessiere mich für eine Umkehrosmose-Wasseranlage.

Als ergänzender Hinweis: Eine Umkehrosmose-Anlage entfernt sämtliche Inhaltsstoffe einschliesslich der natürlich vorkommenden gelösten Bestandtteile wie Salze u.ä. Derart gereinigtes Wasser ist -genauso wie destilliertes Wasser- in größeren Mengen getrunken ziemlich ungesund für den menschlichen Körper. Der kleine Vorteil durch die Vermeidung von Krankheitskeimen oder chemischen Belastungen des Trinkwassers wird damit zumindest erheblich reduziert.

Eine Verwendung des durch Umkehrosmose gereinigten Wassers für technische Zwecke (z.B. Auffüllen einer Autobatterie, Bügeln) ist jedoch völlig unbedenklich.

Mit freundlichen Grüßen,
Wasser-Wissen-Team

Gast

unregistriert

5

Samstag, 1. Mai 2010, 20:31

Umkehrosmose


-simon-

unregistriert

6

Samstag, 12. Mai 2012, 08:24

Diese Demonstration ist betrug!!!

Hallo,
mir wurde gleiches wie dem Threadsteller demonstriert.
Dies ist eine Masche, um den Kunden sein extrem mieserables Wasser zu demonstrieren.
Angeblich.

Fakt ist, durch die beiden Metallstäbe wird Strom durch das Wasser geleitet, dadurch dass Mineralwasser und auch Leitungswasser Mineralstoffe usw.... leitet, kommt es hier zu einem Abtrag an den Kupferstäben!!!! Das meiste was hier also sichtbar wird, ist der Abrieb der beiden Polstäbe.

Und warum passiert das bei dem Wasser nach der Osmoseanlage nicht?
Ganz einfach, weil das Wasser so rein ist, dass kein Strom fliest und die Elektroden haben keinen Abrieb.

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