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Die letzten 10 Beiträge

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:16

von: SvenG

Hallo Nadine.
Ich habe Dir geschrieben.
LG Sven

Dienstag, 12. Dezember 2017, 19:07

von: Nadine (nicht registriert)

HILFE

Hallo Mika,

interessant wäre noch die Frage, in welchem Bundesland Du wohnst bzw. wohnen wirst ;-). Kann es sein, dass der Vorbesitzer keine Kanalgebühr sondern eine Kleineinleiterabgabe bezahlt hat? Das macht einen Unterschied. Wenn Dein Abwasser direkt in das angrenzende Gewässer geleitet wird, bist Du Kleineinleiter. Ob Du die dafür erforderliche wasserrechtliche Genehmigung hast spielt dabei keine Rolle. Der Zweckverband kann nur Einleitgebühren verlangen, wenn das Kanalnetz genutzt wird. Sollte vor Deinem Grundstück ein Kanal des Zweckverbandes liegen, ist Dein Grundstück anschließbar, was u.U. einen Einmalbeitrag nachsich zieht, aber noch keine Einleitgebühr begründet. Hier zählt die tatsächliche Inanspruchnahme. Bei der Frage der zukünftigen Gestaltung Deiner Grundstücksentwässerung würde zudem prinzipiell ein Anschluss und Benutzungszwand an die öffentliche kanalisation bestehen. Wenn Du tatsächlich Gewässeranlieger bist, solltest Du in diesem Fall freundlich mit der Wasserbehörde und dem Zweckverband reden, ob eine Einleitung ins Gewässer dennoch möglich ist. Der Umbau auf Vollbiologie wird wahrscheinlich in jedem Fall gefordert, es sei denn Dein Grundstück ist zum baldigen Anschluss an eine zentrale Kläranlage vorgesehen.

im Übrigen würde ich zunächst für die Zeit der Renovierung Bauwasser ohne Abwasser anmelden.




Hallo Sven,

Auf der Suche nach Hilfe bin ich auf diesen Beitrag gestoßen.
Wir haben ein ähnliches Problem. Darf ich dich dazu persönlich per Mail anschreiben? Nadine.Ohde@gmx.de

Danke

Dienstag, 20. Oktober 2015, 10:17

von: SvenG

Danke. Schön auch mal ein positives Feedback zu bekommen. :thumbup:

Montag, 19. Oktober 2015, 19:36

von: Thüringer (nicht registriert)

Hallo Sven,

Allso mit dem WAZ und der Wasserbehörde bin ich gut überein gekommen.
Alles konnte vernünftig geregelt werden.

Das Phosphat steht halt noch im Raum.

Ich möchte mich noch für deine Hilfe bei dir bedanken.

Danke !

Viele Grüße

Dienstag, 2. Juni 2015, 15:27

von: SvenG


Montag, 1. Juni 2015, 16:33

von: Thüringer (nicht registriert)

Hallo Sven,

Es wird doch ernst.
Die TLUG hat bei uns im Gewässer einen erhöter Phosphatgehalt gemessen.
Nun soll Eine Fällung in die vollbio-Anlagen eingebaut und auch nachgerüstet werden.
Der Zweckverband ist auch nicht begeistert.
Woher kommt das Phosphat ? Ist das Zeug noch in Waschmitteln ?

Sonntag, 19. April 2015, 18:20

von: Thüringer (nicht registriert)

.....Ich habe erstmal gelesen.

Dienstag, 14. April 2015, 07:18

von: SvenG

Zur Herkunft der Phosphate vielleicht mal das hier Lexikon Wasser Wissen Ich persönlich halte die grundstücksbezogene Phosphatentfernung für nicht besonders zielführend, aber das ist ein anderes Thema. Wer weiß, ob Du das überhaupt machen musst. Grundlage ist wohl die EU- Wasserrahmenrichtlinie. Wenn ich das richtig verstanden habe, hängt die Notwendigkeit der Phosphatentfernung wohl auch vom Gewässer ab, in das eingeleitet werden soll. Mit dem Thema solltest Du die Leute vom Landratsamt mal beschäftigen. Die sollten Dir das erklären können.
Nachtrag: Auszug aus eine Anfrage der Grünen in Thüringen:
Antwort auf Frage 146
Die Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser (91/271/EWG) gibt je nach Größe des zu entsorgenden gemeindlichen Gebietes die Art und Weise der Abwasserbehandlung vor. Danach gelten für gemeindliche Gebiete:
- ≥ 10.000 Einwohnerwerte (EW): biologische Behandlung mit weitergehenden Reinigung (Stickstoff und Phosphor)
- ≥ 2.000 EW bis < 10.000 EW: biologische Behandlung
- < 2.000 EW: geeignete Behandlung
Nach Artikel 2 Abs. 9 bedeutet 'geeignete Behandlung' "Behandlung von kommunalem Abwasser durch ein Verfahren und/oder Entsorgungssystem, welches sicherstellt, dass die aufnehmenden Gewässer den maßgeblichen Qualitätszielen sowie den Bestimmungen
dieser und jeder anderen einschlägigen
Richtlinie der Gemeinschaft entsprechen". Eine geeignete Behandlung kann in diesem
Sinne auch die biologische Behandlung der Abwässer mit einer weitergehenden Reinigung (Elimination Phosphor) sein, wenn dies z. B. zur Umsetzung der EU-WRRL erforderlich ist. Auf die Notwendigkeit zur Umsetzung des WHG als Mindeststandard der Abwasserbehandlung auch in gemeindlichen Gebieten mit weniger als 2.000 Einwohnern eine biologische Behandlung häuslicher Abwasser sicherzustellen wird ergänzend hingewiesen (siehe Antwort zu Frage 144). Über den Ort der mindestens biologischen Behandlung der Abwässer (Überleitung zu zentraler Kläranlage, Behandlung in Ortskläranlage/-n oder grundstücksbezogene Kleinkläranlagen) entscheidet der kommunale Aufgabenträger.

Antwort auf die große Anfrage als Pdf

Montag, 13. April 2015, 21:25

von: Thüringer (nicht registriert)

Hallo Sven
Einleitgenehmigung muss ich im Landratsamt beantragen.
Freistellung vom WAZ habe ich.
Woher kommt das Phosphat ?
Was begründt die Ablaufklasse P ?

Montag, 13. April 2015, 09:39

von: SvenG

Wenn Du direkt in ein Gewässer einleitest, müsstest Du dafür eine wasserrechtliche Erlaubnis von der Wasserbehörde bekommen. In der steht dann auch, ob Du überhaupt eine P- Anlage brauchst und wenn ja warum (Begründung im Bescheidtext).